SISTER* QUEENS...
©Fabienne Karmann
…feiert feministische Power im Hip Hop. Bei Workshops, Block Parties, Konzerten, Festival oder Camp leben wir Sisterhood und rappen gegen Ungerechtigkeit und für Feminismus. Mädchen, TINA* und Frauen aus ganz Berlin und darüber hinaus feiern und empowern sich gegenseitig. Ganz egal, wie alt du bist oder wie viel Erfahrung du hast, sei dabei. Alle unsere Angebote sind kostenlos.
SISTER*QUEENS ist ein Community Space – wir sind viele, mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Träumen. Genau das macht uns stark.
SISTER*QUEENS wurde 2016 im Berliner Wedding, in Zusammenarbeit mit MÄDEA, von Peiragegründet. Seit dem haben wir Songs, Musikvideos und Hörstücke produziert, haben schon auf diversen Bühnen performt und 2023 unser eigenes Festival organisiert. Der Name “SISTER*QUEENS” wurde 2016 von den Teilnehmenden selbst ausgewählt und benutzt empowernde Begriffe wie “Sisterhood” und “Queen sein”. Wie Rap und Hip Hop hat auch “Queen sein” ihren Ursprung in Black Culture und ist Ausdruck für die Selbstermächtigung Schwarzer Frauen. Schwarze Feminist*innen spielten auch eine prägende Rolle dabei das Konzept von “Sisterhood” stärker zu politisieren und machten sichtbar, dass sie nicht nur von Rassismus betroffen sind, sondern auch als Frauen und TINA*-Personen diskriminiert werden. Mehr zum Begriff “Sisterhood” und auch wie wir Gender verstehen findest du weiter unten.
Unser Team
ALICE DEE
(Rap)
Haszcara
(Rap)
Leila Ey
(Rap)
MC Josh
(Rap)
Ezgi Ivy
(Leitung Block Parties & Tanz)
Merle
(Projektleitung Workshops)
Denise
(Workshops)
Faseeha
(Workshops)
Hoa
(Künstlerische Assistenz)
Alma
(Projektleitung)
Sasha
(Grafik, Social Media,
Öffentlichkeitsarbeit)
Netzwerk
- Mädchen*zentren: MÄDEA/Stiftung SPI, Café Pink, Tivo*, Alia, Schilleria, ReachIna, Q*ube À Gangway Straßensozialarbeit
- Jup! Berlin – Informations- und Beteiligungsportal für Jugendliche in Berlin
- AG Mädchen (Mitte), Fachrunde Quo Vadis Mädchen*arbeit
- Landesjugendring Berlin e.V. Schulen und Unterkünfte
- GU Wolfgang Heinz Str. und Lindenberger Weg (Buch, Pankow)
- Fritz-Karsen Schule, Willy-Brandt Schule
Fort- und Weiterbildung
- Landesarbeitsgemeinschaft Populäre Musik
- WeTeK / musikpaed
- Kontext Schule – berufsbegleitender Lehrgang für Lehrer*innen und Künstler*innen
- Alice Salomon Hochschule
- Landesmusikakademie Berlin
Kunst und Kultur
- Künstler*innen (Rap, Tanz, Graffiti, DJ, Film, Medienkunst) u.a. Sister Fa, Sandra Selimović, Leila Ey, Ebow, Alice Dee, Haszcara
- HAU – Hebbel am Ufer
- Pop-Kultur Festival
Projekte aus der Kulturellen und Politischen Bildung
- Haber Project (Netzwerk, interkulturellen Austausch von Tänzer*innen)
- Xenion Rap Projekt (Junge Menschen mit Fluchtgeschichte)
- M*Power (Empowerment Filmprojekt für migrantisierte Mädchen*)
- Sisters* (Mädchen und jungen Frauen of Color in Sachsen)
- Theater X – Jugendtheaterbüro Berlin
Medien
- TV: ZDF, RBB
- Radio: Deutschlandfunk, SWR, Radio Corax, Alex Berlin
- Presse: Taz, Tagespiegel
- Dokumentarfilm „Sisterqueens“
Förderer
- Berliner Projektfonds kulturelle Bildung
- Fonds Soziokultur
- Musicboard Berlin
- Deutsches Kinderhilfswerk
- Kreuzberger Kinderstiftung
- Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin
Für „Lotto Projekt“ kooperieren wir mit:
- Theater HAU Hebbel am Ufer
- Musikschule City West
- JVA für Frauen Berlin
- Stadtteilmütter Neukölln
- KinderJugendKulturZentrum Alte Feuerwache
- Otto Wels Grundschule
- Der Würfel Kinderclub
- uvm.
Preise
- 1. Preis der Landeskomission Berlin gegen Gewalt
- Nominierung für den ARD Pinball Wettbewerb für das beste Kurzhörspiel
- Platz Leipziger Hörspielsommer (Bestes Konzept)
- 1. Patz Deutscher Kinder- und Jugendpreis Respekt Gewinnt
- 1. Patz Erika-Heß-Preis
- 3. Platz Hatun Sürücü Preis
- „Wir sind 100!“ – Filmfestival der SPI, 1. Preis der Jury (Musikfilm)
Gendervielfalt und der Name „SISTER*QUEENS"
Wir machen Angebote für alle Menschen, die aufgrund ihrer Geschlechtsidentität in Rap und Hip Hop oft keine Bühne bekommen. Dazu gehören Mädchen, trans*, inter*, nicht-binäre und agender Personen (kurz: TINA*-Personen) und Frauen.
Unser Name SISTER*QUEENS bezieht dabei empowernde Begriffe mit ein, wie “Sisterhood” und “Queen sein”. Wie Rap und Hip Hop hat auch “Queen sein” ihren Ursprung in Black Culture und ist Ausdruck für die Selbstermächtigung Schwarzer Frauen. Schwarze Feminist*innen spielten auch eine prägende Rolle dabei das Konzept von “Sisterhood” stärker zu politisieren und in ihrer Verschränkung zu Rassismus und Mehrfachdiskriminierungen sichtbarer zu machen. “Sisterhood” bedeutet dabei mehr als eine Geschlechtszuschreibung. “Sisterhood” steht für Community, füreinander da sein, sich gegenseitig stärken, sich gegenseitig feiern. Dabei steht Sisterhood für ein solidarisches Miteinander mit allen Menschen, die geschlechterbezogene Diskriminierung erfahren.
Um den Namen “SISTER*QUEENS” zu erweitern und zu verdeutlichen, dass bei uns Mädchen, TINA*-Personen und Frauen willkommen sind, haben wir dem Logo das * hinzugefügt. Denn wir verstehen, dass Geschlecht nicht nur binär ist, also nicht nur Mann und Frau. Wir möchten mit SISTER*QUEENS einen safer space schaffen für alle Menschen, die von geschlechterbezogener Diskriminierung betroffen sind – also Mädchen, trans*, inter*, nicht-binäre und agender Personen und Frauen.
In unserem eigenen gender-diversen Team diskutieren und hinterfragen wir unser Verständnis von Geschlecht kritisch. Zum Grundverständnis gehört für uns, dass Sprache Realitäten schafft und dass unser Sprachgebrauch sich auch in unserer Arbeit wiederspiegeln muss.
Wir entscheiden uns auch gegen die Verwendung des FLINTA*/MINTA*-Begriffs, weil oft TINA*-Personen in der Realität nicht vom FLINTA*-Begriff inkludiert werden, da er oft nur weiblich gelesene Personen / femme-presenting Personen meint.
Da in unseren Workshops Menschen verschiedenen Geschlechts aufeinander treffen, kann es auch während der Workshops zu Fragen kommen. Wir möchten diese Fragen auffangen und mit den Teilnehmer*innen besprechen. Wenn du Sorge hast, kannst du dich gerne vor dem Workshop schon an uns wenden.
Wir arbeiten an unserem Selbstverständnis und sind für Kritik und Input offen. Bitte meldet euch gerne bei uns, wir finden es wichtig diese Diskurse zu führen, unser Verständnis von Geschlecht, Geschlechterrollen und Diskriminierung immer wieder zu hinterfragen und mit allen, denen es auch so geht, im Austausch zu sein.